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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Ambulante Operationen

Lange Krankenhausaufenthalte vermeiden durch ambulante Operationen in der Tagesklinik

Zahlreiche Operationen lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen ambulant durchführen. Ob ein Eingriff ambulant durchgeführt werden kann, ist immer eine Einzelfallentscheidung. Dabei müssen neben der Grundkrankheit auch die Operationstechnik, die Art der Narkose und die häusliche Versorgung des Patienten berücksichtigt werden. Patient, Chirurg und Anästhesist entscheiden gemeinsam in der Sprechstunde, ob eine Operation ambulant erfolgen kann.

Wird die Operation ambulant durchgeführt, kommt der Patient zum vereinbarten Zeitpunkt nüchtern zur OP. Die Uhrzeit wird ihm nach den Untersuchungen mitgeteilt. Nach der Operation wird der Patient im Aufwachraum und der Tagesklinik überwacht und kann nach zwei bis fünf Stunden die Klinik verlassen. 

Mögliche ambulante Operationen:

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

  • Nabelbrüche bei Erwachsenen und Kindern
  • Leistenbrüche bei Erwachsenen und Kindern
  • Entfernung kleiner Haut- und Weichteiltumore
  • Versorgung bestimmter Enddarmerkrankungen
  • Kleine hand- und fußchirurgische Eingriffe
  • Kniegelenksarthroskopien
  • Entfernung von Schleimbeuteln (Bursektomie)

Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

  • Entfernung der Rachenmandeln (Adenotomie)
  • Einlage von Paukenröhrchen (Parazentese/Paukendrainage)
  • Aufrichten des Trommelfells nach frischer Verletzung (Myringoplastik)
  • Verkleinerung der Nasenmuscheln (Conchotomie)
  • Verödung von Adern bei Nasenbluten (Muschelkaustik)
  • Spiegelung der Schlundes (Pharyngoskopie)
  • Spiegelung des Kehlkopfes (Mikrolaryngoskopie)
  • Entfernung von Stimmbandpolypen/Veränderungen
  • Entfernung von Fremdkörpern im HNO-Bereich
  • Entfernung von Hauttumoren im Kopf-Hals-Bereich
  • Einrenken von Nasenbeinbrüchen (Nasenbeinreposition)

Die Tagesklinik für ambulante Operationen

„Morgens operiert, abends nach Hause“: das ist das Motto im tagesklinischen Bereich am Malteser Krankenhaus St. Anna. Im Erdgeschoss finden Patienten behagliche Räume für die Nachbetreuung, in denen sie und ihre Angehörigen sich bis zur Entlassung aufhalten können. Die Ärzte der Klinik betreuen den Patienten vom ersten Vorstellungstermin bis zur Abschlussuntersuchung.

Hinweise für Ihren Aufenthalt

Halten Sie sich bitte an die Verhaltensregeln vor und nach einer Narkose:

  • Lassen Sie sich in den ersten 24 Stunden nach der Operation durch eine erwachsene Begleitperson betreuen.
  • Nehmen Sie in dieser Zeit nicht aktiv am Straßenverkehr teil.
  • Seien Sie am Operationstag nüchtern, rauchen Sie nicht, trinken Sie keinen Alkohol, und nehmen Sie nur die vereinbarten Medikamente ein.
  • Benutzen Sie keine kosmetischen Artikel.
  • Tragen Sie keinen Schmuck, und legen Sie Zahnersatz und Kontaktlinsen ab.

Ihr Anästhesist wird Ihnen diese Regeln auch im persönlichen Gespräch erläutern.

Seien Sie am Tag Ihrer ambulanten Operation bitte pünktlich, und melden Sie sich in der Tagesklinik bei der Ambulanzschwester. Falls Sie verhindert sind oder die Operation nicht antreten möchten, sagen Sie Ihren Termin bitte frühzeitig ab, damit es nicht zu Verzögerungen im Operationsprogramm kommt.

Achten Sie bitte darauf, dass alle erforderlichen Unterlagen einschließlich der Einverständniserklärung zum vereinbarten Termin rechtzeitig vor Ihrer Operation (in der Regel mehrere Tage vor dem OP-Termin) vorliegen.

Ihre Ansprechpartner

Ambulanz Chirurgie:

Telefon 0203 755-1226 

Ambulanz HNO:

Telefon 0203 755-1267 

Tagesklinik:

Telefon 0203 755-1511
Telefax 0203 755-1464