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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Unser Hybrid Operationssaal für Ihre schonende Gefäßoperation

Der erste gefäßchirurgische Hybrid-Operationssaal in der Großregion Duisburg hat nun am Malteser Krankenhaus St. Anna seinen Betrieb aufgenommen. Die übliche OP-Ausrüstung eines chirurgischen Operationsaals wurde dazu um ein hochmodernes röntgenologisches Bildgebungssystem erweitert.

Präzisere Operationstechnik durch die Hochleistungs-Angiographieanlage

Die neue Hochleistungs-Angiographieanlage „Artis Zee“ von Siemens ist eine beinahe beliebig um den Patienten rotierbare Röntgenanlage. Diese ermöglicht es, den Patienten aus verschiedenen Winkeln und Richtungen auch während des Eingriffs zu durchleuchten. Die innovative Bildgebungstechnik - kombiniert mit einer dreidimensionalen Darstellung des Körpers und computergestützter Navigation - ermöglicht den operierenden Ärzten noch während der Operation hochdetaillierte Aufnahmen von Gefäßen und erleichtert die äußerst präzise und schonende Durchführung auch komplexer gefäßchirurgischer Eingriffe.

Zu den möglichen Einsatzgebieten des Hybrid-OP zählen:

  • die Kombinationen einer Operation mit einem Kathetereingriff
  • die minimal-invasive Behandlung komplexer Aortenaneurysmen in Bauch und Brustkorb durch die endovaskuläre Aortenreperatur
  • besonders komplexe Verfahren der endovaskulären Aortenreparatur von Brust- und Bauchschlagader wie die Therapie mit gefensterten oder verzweigten Aortenstentprothesen

Auch bei einem weniger komplexen Eingriff an der Hauptschlagader kann die intraoperative 3D-Bildgebung Komplikationen verringern und die klinischen Langzeitergebnisse verbessern. Für akute arterielle Verschlüsse ist die Therapie im Hybridoperationssaal durch die Möglichkeit der direkten Qualitätskontrolle von Vorteil. Hiermit kann man wiederholt notwendig werdende Eingriffe vermeiden.

Hybrid-OP im Gefäßzentrum Duisburg

Schonendere und kürzere Operationen dank Hybrid-Technik

Besondere Vorteile des Hybrid-OPs sind einerseits eine erheblich geringere Strahlendosis für Patienten und Ärzte. Andererseits können viele Eingriffe in Lokal- oder Regionalanästhesie durchgeführt werden. Dadurch kann nicht nur die Operationsdauer des gefäßmedizinischen Eingriffes verringert, sondern auch der gesamte Krankenhausaufenthalt verkürzt werden. Durch die minimal-invasiven Eingriffe erfolgt im Vergleich zu offen-chirurgischen Eingriffen eine schnellere Wundheilung.

Gerade ältere Patienten und Menschen, die an mehreren Erkrankungen leiden haben ein erhöhtes Operationsrisiko – sie profitieren besonders von den Vorteilen des Hybrid-OPs.

Ihr Chefarzt