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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Kieferorthopädische Chirurgie

Kieferorthopädische Chirugie

Die kieferorthopädische Chirurgie unterteilt sich üblicherweise in vier Phasen:

1. Kieferorthopädische Vorbehandlung (Dekompensation) 

 

Nach der Diagnostizierung der Fehlstellung wird ein möglicher Therapieverlauf erstellt. Die Vorbehandlung in Form einer festen Zahnspange oder eines Distraktors dient zur Vorbereitung auf eine Umstellungsoperation bzw. einer Ausformung des Zahnbogens.

2. Operativer Eingriff

Ungefähr zwei Wochen vor der geplanten Operation werden Abdrücke von Ober- und Unterkiefer, Fotos und Röntgenaufnahmen sowie eine Modelloperation durchgeführt. Um den Biss nach der Operation zu stabilisieren, wird eine so genannte Splinte (Plastikschiene) geformt, die die geplante Verlagerung des Kiefers exakt umsetzt. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und ist mit einem circa einwöchigen Klinikaufenthalt verbunden.

3. Entfernung der Metallplatte und eventuell weitere Korrekturen
Nach dem operativen Eingriff erfolgt die Nachkontrolle. Nach circa 6 Monaten werden die eingesetzten Metallplatten stationär entfernt. Gleichzeitig ist es möglich, zusätzliche Korrekturen der Nase oder des Kinns durchzuführen.

4. Kieferorthopädische Nachbehandlung (Feineinstellung)
Nach dem operativen Eingriff erfolgt die Nachbehandlung durch den Kieferorthopäden, meist im Zeitraum von sechs Monaten.

Vorteile dieser Behandlung für den Patienten:

  • schnellere Behandlungsergebnisse
  • minimale Geschmacks- und Sprachstörung
  • kieferorthopädische Behandlungen sind weiterhin parallel möglich
  • Kostenübernahme durch die Krankenkasse
  • kurzer stationärer Aufenthalt
  • Operation in Vollnarkose Entfernung der Weisheitszähne in der selben Operation (wenn nötig)
  • guter Tragekomfort