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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Gynäkologische Onkologie

Bei bösartigen Erkrankungen des weiblichen äußeren und inneren Genitales stehen alle gängigen operativen Verfahren zur Verfügung. Zunächst ist eine gründliche Befunderhebung und Erstellung eines individuellen Therapiekonzeptes von größter Bedeutung, denn heutzutage stehen auch hier nicht selten minimal-invasive, leitliniengerechte Operationen im Vordergrund.

Bei besonders ausgedehnten, also weit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, bei denen der Krebs das Ursprungsorgan überschritten hat und bereits Nachbargewebe und -organe befällt, arbeiten wir mit dem Gynäkologischen Krebszentrum der Frauenklinik des Florence Nightingale Krankenhauses in Düsseldorf-Kaiserswerth unter Leitung von Prof. Dr. med. Björn Lampe zusammen. Solche Operationen bei ausgedehnten Krebserkrankungen lassen sich nur in einem Team (ggf. mehrerer Fachdisziplinen) mit speziellen Kenntnissen und intensiven Erfahrungen durchführen.

Besteht der Verdacht auf eine bösartige Erkrankung des weiblichen Genitales, muss dies zuverlässig abgeklärt werden. Dies erfolgt in aller Regel nach zielgerichteter Vordiagnostik über die feingewebliche Diagnosesicherung, also beispielsweise die Gewinnung von Gewebe mittels einer Ausschabung der Gebärmutter oder der direkten Biopsie. Ergänzend stehen verschiedene radiologische Verfahren zur Verfügung, beispielsweise die Computer-Tomografie (CT) oder die Kernspintomografie (MRT).
Mit all diesen Befunden wird schließlich eine individuelle Therapieplanung für die Patientinnen erarbeitet. Die operative Therapie steht in den weitaus meisten Fällen der gynäkologischen Krebserkrankungen an erster Stelle, wobei jeweils abzuwägen ist, inwieweit ein gewebeschonendes und organerhaltendes Vorgehen möglich ist, ohne Kompromisse bezüglich der Heilungsaussichten zu einzugehen.

Behandlungsmöglichkeiten bestehen unter anderem für folgende Krebserkrankungen und deren Vorstufen: