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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Patientensicherheit

Ihre Sicherheit in den Malteser Kliniken Rhein-Ruhr liegt uns am Herzen. Daher führen wir verschiedene standardisierte Maßnahmen während Ihres Aufenthaltes durch, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten. Dazu gehören u.a.:

MRSA-Screening

Im Gegensatz zu vielen anderen Kliniken werden in den Malteser Krankenhäusern alle Patienten im Vorfeld auf multiresistente Keime (MRSA) getestet.

Patientenarmband

Das Patientenarmband ermöglicht jederzeit die eindeutige Identifikation unserer Patienten. Das ist u.a. bei internen Verlegungen und bei der Medikamentengabe wichtig.

Arzneimittelsicherheit

  • Wir haben die Sortierung und Anordnung der Medikamente von Medikamentennamen auf Wirkstoffe umgestellt. Dadurch reduzieren wir das Risiko einer falschen Medikamentengabe erheblich!
  • Unsere hausinterne Apotheke steht den Stationen fachlich-beratend zur Verfügung und reagiert umgehend auf Sonderanforderungen für seltene Arzneimittel. Rund um die Uhr ist die Apotheke erreichbar, sodass eine Notbelieferung bei Bedarf erfolgen kann.
  • Unsere Arzneimittelkommission entscheidet, welche Medikamente im Haus unbedingt vorrätig sein müssen.
  • Unsere Apotheke stellt Zytostatika (Medikamente zur Behandlung einer Krebserkrankung) individuell her. Ein IT-basiertes Programm unterstützt den komplexen Herstellungsprozess, der im überwachten sterilen Arbeitsbereich stattfindet.
  • Bei der Bereitstellung von Medikamenten werden strenge Hygienevorschriften eingehalten.

Sicherheit im OP

  • Unsere Sicherheits-Checkliste für Eingriffe im OP wird im 4-Augen-Prinzip kontrolliert. Dabei werden Identität, das Vorliegen der schriftlichen Einwilligungen und der relevanten Befunde sowie die ausreichende OP-Vorbereitung geprüft. Hier sichern wir Sie und uns doppelt ab: Wir führen das Prozedere vor dem Transport in den OP und vor dem Einschleusen durch.
  • KEIN Patient gelangt ohne diese Sicherheitsmaßnahmen in den OP!
  • Vor Narkosebeginn überprüft der Anästhesist erneut die Befunde (z.B. EKG, Allergien, Labor, ggf. Blutkonserven) und ob bei vorhandenen Risiken alles Notwendige vorbereitet ist.
  • Vor dem ersten Schnitt erfolgt das Team-Time-Out. Dies ist die letzte Sicherheitsvorkehrung: Der Patient wird identifiziert, die Besonderheiten des Eingriffs besprochen, der Eingriffsort wiederholt und bestätigt.
  • Vor Verlegung aus dem OP dokumentiert die Anästhesiepflege mögliche Komplikationen. Der Verlauf im Aufwachraum und die Erfüllung der Entlassungskriterien werden auf dem Narkoseprotokoll dokumentiert.