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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

St. Anna: Baumaßnahmen gehen in die heiße Phase

21.02.2018

 

Das St. Anna-Krankenhaus bekommt ein neues Gesicht. Aus diesem Grund wurde Ende letzter Woche der Haupteingang am St. Anna geschlossen. Bis Ende 2019 werden dort eine neue Intensivstation, eine neue Notaufnahme, eine neue Endoskopie und eine neue Eingangshalle gebaut. Geschäftsführer Hauke Schild, der seit dem 1. Februar im Amt ist, freut sich auf die anstehenden Aufgaben.

Duisburg. Seit einigen Tagen laufen am Malteser Krankenhaus St. Anna auch die nach außen hin sichtbaren Umbaumaßnahmen auf Hochtouren. Eine der gravierendsten Änderungen ist die vorübergehende Schließung des Haupteingangs und die Öffnung des provisorischen Eingangs. „Wir freuen uns, dass wir jetzt endlich mit dem Anbau im Eingangsbereich loslegen können“, berichtet Dr. Bernward Schröder, verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich Bau. „Die ersten Abrissarbeiten haben Anfang der Woche begonnen. Jetzt geht es zunächst darum, den Boden draußen abzutragen und dann neue Leitungen zu legen, ehe wir danach eine neue Bodenplatte gießen werden.“ Insgesamt wird der Anbau eine Fläche von 3.000 Quadratmetern einnehmen. „Das St. Anna bekommt damit ein ganz neues Gesicht. Das Haus wird optisch und funktionell moderner, sodass vor allen Dingen die Patienten davon profitieren. Dafür nehmen wir am St. Anna zwischen 35 und 40 Millionen Euro in die Hand“, ergänzt Dr. Schröder. In den letzten Monaten wurden bereits mehrere Stationen im Krankenhaus renoviert bzw. saniert. Die Zimmer und Angebote im Wahlleistungsbereich gleichen von der Qualität und der Optik Hotelzimmern.

Neubau ist ein Plus für Patienten, Besucher und Mitarbeiter“

Im Erdgeschoss entstehen eine großzügige Eingangshalle, die neue Endoskopie und die neue Notaufnahme mit Liegendanfahrt. Die neue Intensivstation mit Wartezone wird direkt neben den OP-Trakt im ersten Obergeschoss gebaut. Dadurch wird garantiert, dass die Wege zwischen OP und Intensivstation künftig deutlich kürzer sind. „Mit der neuen Notaufnahme, der neuen Intensivstation und der neuen Endoskopie entsprechen wir auch räumlich den Anforderungen der modernsten Medizin. Sie bieten ein großes Plus für die Patienten und eine tolle Arbeitsatmosphäre für die Mitarbeiter in der Pflege und im ärztlichen Dienst“, erklärt Geschäftsführer Hauke Schild, der seit Anfang Februar in der BG Rhein-Ruhr für den Bereich Krankenhaus zuständig ist. „Ich bin hier sehr freundlich empfangen worden und habe mir ein erstes Bild von unseren drei Krankenhäusern gemacht und schon viele Gespräche mit meinen Mitarbeitern geführt. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unsere gesteckten Ziele in diesem Jahr erreichen werden und blicke sehr positiv in die Zukunft, gerade, wenn wir hier im St. Anna dann auch baulich fertig sind.“ Der Großteil der Baumaßnahmen wird aller Voraussicht nach im Laufe des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Einige letzte Arbeiten wie die an der Außenanlage werden dann 2020 in Angriff genommen.

„60 neue Parkplätze entstehen“

Darüber hinaus haben bereits vor drei Wochen die Arbeiten am neuen Mitarbeiter-Parkplatz an der Remberger Straße begonnen. Dort entstehen bis Ende März insgesamt 85 neue Stellplätze. „Während des Umbaus fallen vor dem St. Anna einige Parkplätze weg, die wir durch den neuen Parkplatz ausgleichen können. Am Ende der Baumaßnahmen haben wir durch den neuen Parkplatz einen Zugewinn von ca. 60 Parkplätzen. Der neu gewonnene Parkraum wird dann den Besuchern und Patienten zu Gute kommen“, erklärt Dr. Schröder. Während der Bauphase gibt es bei der Anbindung ans St. Anna Änderungen für Taxifahrer und Krankentransporte. Während alle Notfälle weiter den bisherigen Eingang nutzen können, müssen alle anderen Krankentransporte (z.B. Konsilfahrten) und alle Taxis zum Hintereingang des St. Anna fahren. Dafür wurden extra die entsprechenden Wege verbreitert.