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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Neue Behandlungsmöglichkeiten bei Fraktur des Kreuzbeins

27.03.2018
Dr. Amin Laali betrachtet die Bilder eines Eingriffs am Kreuzbein – einmal vor dem Eingriff und einmal danach.
Dr. Amin Laali betrachtet die Bilder eines Eingriffs am Kreuzbein – einmal vor dem Eingriff und einmal danach.

Duisburg. Im Malteser Krankenhaus St. Anna gibt es für Patienten mit einer Fraktur des Kreuzbeins neue Behandlungsmöglichkeiten. Bei der sogenannten Sakroplastie wird das Kreuzbein so einzementiert, dass der Patient deutlich schneller wieder mobil ist und schon direkt nach dem Eingriff weitgehend schmerzfrei ist. Die Operation findet ausschließlich in lokaler Betäubung statt. Bisher mussten die Patienten rund zwei Wochen stationär im Krankenhaus verbleiben, jetzt können sie bereits zeitnah nach der OP das Krankenhaus wieder verlassen. Dr. Amin Laali, Chefarzt der Klinik für Radiologie, ist einer von wenigen Ärzten in Deutschland, die diese Methode (Sakroplastie) in Lokalanästhesie anbieten. „Wir haben mittlerweile viele Patienten auf diese Weise operiert und freuen uns, dass die Patienten so zufrieden sind und vor allen Dingen keine Schmerzen mehr haben,“, berichtet Dr. Laali. Die Sakroplastie ist nur eine von vielen Interventionen des Leistungsspektrums der Radiologe der Malteser Kliniken Rhein-Ruhr.