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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Pflegeschüler an die Macht

Auch in diesem Jahr leiten im Malteser Krankenhaus St. Josefshospital Pflegeschüler eine Station. Die Schüler können sich so mit der damit verbundenen Verantwortung vertraut machen.

20.03.2019

„Auch Schüler können fachgerecht eine Station leiten", bilanziert Schülerin Fatjana. Sie ist eine der der insgesamt 23 Auszubildenden, aus den drei Malteser Krankenhäusern St. Anna in Huckingen, St. Johannes-Stift in Homberg und des St. Josefshospitals in Krefeld-Uerdingen, die seit Anfang März für die Dauer von drei Wochen eine Station im Malteser Krankenhaus St. Josefshospital leiten. Die Teilnehmer des Examenskurses mit 23 Auszubildenden zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und 3 Studenten im Dualen Studium „Pflege und Gesundheit“ werden dabei tatkräftig durch die Praxisanleiter unterstützt. Die Schüler haben in diesem Jahr hauptverantwortlich die Leitung der geriatrischen Station einschließlich der umfassenden pflegerischen Versorgung der Patienten übernommen. In der Vorbereitungswoche mit der Krankenpflegeschule erfolgte eine intensive Vorbereitung für die Übernahme der Station, wie z.B. das Erstellen der Dienstpläne, Einarbeitung der Auszubildenden in das hauseigene Krankenhausinformationssystem durch die IT-Abteilung. Während der Vorbereitungsphase erfolgte ebenfalls mit Unterstützung des ärztlichen Dienstes eine intensive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Krankheitsbildern in der Orthopädie. Anfang März konnten die Auszubildenden die Station gut vorbereitet übernehmen. „Die Auszubildenden haben komplett alle pflegerischen Aufgaben auf der Station übernommen", erklärt Sylvia Schoofs, Ausbildungsverantwortliche der drei Malteser Krankenhäuser. „Ziel des Projektes ist es den Auszubildenden einen detaillierten Einblick in die umfassenden und vielseitigen Aufgaben unserer examinierten Pflegekräfte zu ermöglichen. Sie können sich mit der Rolle der examinierten Pflegekraft mit all ihren Aufgaben und der damit verbundenen Verantwortung vertraut machen“, ergänzt Schoofs.