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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Aktuelle Informationen

Corona-Virus

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

das Thema Corona-Virus ist aktuell in aller Munde. Auch wir haben uns natürlich intensiv vorbereitet und möchten Ihnen einige Hinweise an die Hand geben.

Das Robert-Koch-Institut in Berlin empfiehlt allen Patienten, die die typischen Symptome des Coronavirus aufweisen (Luftnot, Fieber, Husten und Kontakt zu infizierten Corona-Patienten oder Aufenthalt in Risikogebieten), zunächst den Hausarzt zu kontaktieren (am besten telefonisch). Dieser entscheidet dann über die nächsten Schritte. Sollten Sie mit den entsprechenden Symptomen in eine unserer Kliniken kommen, bitte wir Sie zu beachten, dass wir eine separate Klingel angebracht haben. Diese ist vom Haupteingang gut ausgeschildert. Bitte melden Sie sich dort. Unsere Ärzte und Pflegekräfte kümmern sich dann um Sie.

Weitere wichtige Fragen beantworten wir hier:

Geänderte Besuchsregelung

Informieren Sie sich bitte vorab über die individuelle Besuchsregelung an unseren Standorten:

Info-Telefon (116 117)

Sollten Sie aktuell grippeähnliche Symptome aufweisen, bitten wir Sie einen Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis zunächst telefonisch zu kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein eigenes Bürgertelefon zum Thema Corona-Virus geschaltet. Dieses erreichen Sie über die Rufnummer 0211 855-4774 von montags bis freitags zwischen 8.00 und 18.00 Uhr. Außerdem bekommt man landesweit telefonische Informationen zum Thema „Corona-Virus" rund um die Uhr über die einheitliche Rufnummer 116 117 vom Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung.  

Bitte nutzen Sie nur im absoluten Notfall die Notrufnummern 112 und 110. 

Mobile Testzentren in Duisburg

Die Stadt Duisburg hat sich entschlossen, ab dem 9. April, nur noch ein zentrales Sichtungs- und Probezentrum zu betreiben. Dieses finden Sie an der Schauinsland-Reisen-Arena in Wedau. Aufgrund der zentralen Lage und einer guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ist der neue Standort für alle Duisburger gut zu erreichen. Alle bislang betriebenen Sichtungs- und Testeinrichtungen (Nord, Süd und West) wurden aufgelöst und stehen nicht mehr zur Verfügung.

Zentrales Diagnosezentrum Coronavirus in Krefeld

Die Stadt Krefeld richtet für Krefelder Bürger und Menschen, die in der Stadt arbeiten, ein zentrales Diagnosezentrum in den Räumen der ehemaligen Kindertagesstätte an der Schwertstraße 80 (Ecke Philadelphiastraße) ein. Es ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr besetzt, samstags von 8 bis 12 Uhr. Nur nach telefonischer Anmeldung und Abklärung wird gegebenenfalls ein Termin für den erforderlichen Abstrich vergeben. Die Telefonnummer lautet 02151 8619700, per Fax ist die Erreichbarkeit 86 19 701. E-Mails können an Corona.dz(at)krefeld(dot)de gerichtet werden.

Wer das Diagnosezentrum ohne Termin aufsucht, muss aus organisatorischen Gründen abgewiesen werden. 

Wie kann man sich vor dem Virus schützen?

Unsere Empfehlung ist vor allem das Einhalten der allgemeinen Hygieneregeln. Das gilt sowohl für das Coronavirus, als auch bei der derzeit in Deutschland grassierenden Influenza. Dazu gehören zum Beispiel: regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen und Niesen in die Ellenbeuge. Von Urlaubsreisen oder Geschäftsreisen in die derzeit stark vom Virus betroffenen Gebiete ist abzuraten. Risikogebiete ändern sich fortlaufend und sollten tagesaktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden

Wie kann man sich mit dem Coronavirus anstecken?

Die Ansteckung mit dem Coronavirus passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen. Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist gekennzeichnet durch die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus 2 – 14 Tage.

Welche Patienten sollten ins Krankenhaus?

Nur Patienten mit schwereren Symptomen, die voraussichtlich stationär behandelt werden müssen, sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Bitte nutzen Sie dazu, wie oben beschrieben, die Klingel.

Wie ist der konkrete Handlungsablauf, wenn sich eine Person mit dem Verdacht im Krankenhaus meldet?

Symptomatische Personen, bei denen der begründete Verdacht besteht sich angesteckt zu haben, werden in unseren Krankenhäusern einer gründlichen Anamnese und Untersuchung unterzogen. Solche Patienten werden isoliert und auf das Coronavirus Covid 19 getestet. Die Isolierung wird mindestens bis zum Vorliegen des Testergebnisses aufrechterhalten.

Wie wird das Virus behandelt? Gibt es einen Impfstoff?

Nein. Eine spezifische Behandlung gibt es derzeit nicht, die Behandlung erfolgt wie bei anderen viralen Atemwegsinfekten symptomatisch. Antibiotika wirken bei Virusinfektionen nicht!

Wie sind die Malteser auf Corona vorbereitet?

Die Malteser sind auf die Corona-Pandemie vorbereitet. Es existieren bei uns Maßnahmenpläne, die das genaue Prozedere für unsere Häuser vorgeben. Unser medizinisches und pflegerisches Personal ist nach einem Hygieneplan auf Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingewiesen. Einmal täglich besprechen wir mit unseren Experten und Hygienikern die aktuelle Lage, sodass wir schnell und bestmöglich handeln können. Sämtliche elektive (geplante) Operationen haben wir bereits verschoben, um so weitere Bettenkapazitäten zu schaffen.

Wie schützen die Malteser Ihr Personal vor einer Ansteckung?

Wir folgen den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zur Prävention der Übertragung, um so die Mitarbeiter und die Patienten zu schützen. Dazu gehört, dass wir alle Patienten bereits bei dem Verdacht auf eine Corona-Infektion in einen isolierten Bereich bringen. Der Patient wird dabei isoliert aufgenommen, sodass es zu keiner weiteren Ansteckung kommen kann. Unser Personal muss vor dem Kontakt mit dem Patienten Schutzkleidung in Form von Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel, Handschuhen und ggf. Schutzbrille anlegen. Zudem führen wir eine gründliche Händedesinfektion vor- und nach dem Patientenkontakt durch.