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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Gynäkologie in Duisburg-Huckingen

Besprechen Sie gynäkologische Probleme

Chefarzt Dr. Martin Rüsch und sein Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe nutzen alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten zur Erkennung und Behandlung der Erkrankungen des Unterleibs und der Brust. Das Spektrum reicht von ambulanten Eingriffen bis zu Operationen zur Krebstherapie der Brustdrüse und der Genitale. Dabei werden gewebeschonende endoskopische Operationen bevorzugt.

Im Folgenden informieren wir Sie ausführlich über unsere Abteilung, über unser Leistungsspektrum und besondere Operationsverfahren. Für Fragen stehen Ihnen unsere Ärztinnen und Ärzte sowie die Pflegekräfte jederzeit zur Verfügung.

Minimalinvasive Chirurgie

Fast alle Eingriffe werden in unserer Klinik minimal-invasiv (Schlüsselloch-OP) durchgeführtdem Begriff „minimal-invasive Chirurgie (MIC)“ (auch „laparoskopische Chirurgie“) versteht man Eingriffe, die mit Optiken – im Prinzip einer kleinen Kamera und Beleuchtung – und sehr dünnen Instrumenten durchgeführt werden. Diese bringen wir durch kleine Einschnitte in den Bauchraum ein. Die Bilder der Kamera werden stark vergrößert auf einen Monitor übertragen, was uns eine verbesserte Darstellung und Beurteilung des Operationsgebietes sowie außerordentlich präzises Operieren ermöglicht.Unter dem Begriff „minimal-invasive Chirurgie (MIC)“ (auch „laparoskopische Chirurgie“) versteht man Eingriffe, die mit Optiken – im Prinzip einer kleinen Kamera und Beleuchtung – und sehr dünnen Instrumenten durchgeführt werden. Diese bringen wir durch kleine Einschnitte in den Bauchraum ein. Die Bilder der Kamera werden stark vergrößert auf einen Monitor übertragen, was uns eine verbesserte Darstellung und Beurteilung des Operationsgebietes sowie außerordentlich präzises Operieren ermöglicht.

  • laparoskopische Gebärmutterentfernung (LASH oder totale laparoskopische Hysterektomie)
  • Senkungsoperationen/ Korrektur von Beckenbodendefekten (Pectopexie lateral Repair)
  • laparoskopische Tumorchirurgie
  • Sentinel Lymphknotenentfernung mittels fluoreszierendem Farbstoff ohne Strahlenbelastung
  • laparoskopische Eierstockzystenentfernung
  • Myomchirurgie
  • Endometrieose Operationen (hauptsächlich laparoskopisch)
  • Refertilisierungs - oder Sterilitätsoperationen

Sprechen Sie uns gern für weitere Informationen an.

Therapien bei Myomen mit Beschwerden (gutartige Muskelknoten)

Myomenukleation
Entfernung von einem oder mehreren Myomen mit Erhalt der Gebärmutter. Diese Methode wird bei uns normalerweise durch minimal-invasive Chirurgie (mittels einer Gebärmutterspiegelung oder einer Bauchspiegelung) durchgeführt. Nur in seltenen Fällen ist ein Bauchschnitt notwendig.

Entfernung der Gebärmutter
Die Entfernung der Gebärmutter ist eine Alternative für Patientinnen, die es so wünschen oder bei denen andere Methoden nicht erfolgreich waren oder möglich sind. Die Entfernung der Gebärmutter wird meist ebenso wie die Myomenukleation durch minimal invasive chirurgische Methoden (Bauchspiegelung) durchgeführt. In manchen Fällen ist es auch möglich die Gebärmutter durch die Scheide zu entfernen. Auch hier ist nur in seltenen Fällen ein Bauchschnitt notwendig.

Myomembolisation
Verstopfung der Myomgefäße durch sehr kleine Kunststoffpartikel die unter Röntgensicht über einen Katheter durch ein Beingefäß eingebracht werden.

Endometriose

Bei Endometriose handelt es sich um eine gutartige, aber meist sehr schmerzhafte, Wucherung von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter – zum Beispiel am Bauchfell, auf den Haltebändern der Gebärmutter oder an den Eierstöcken beziehungsweise Eileitern. Krampfartige Schmerzen, insbesondere während des Menstruationszyklus, sowie Bauch- und Rückenschmerzen sind die Leitsymptome der Erkrankung.

Doch nicht nur das: Endometriose gilt außerdem als eine der wesentlichen Ursachen für weibliche Unfruchtbarkeit, da sie zu Verklebungen oder Schädigungen an Eileitern oder Eierstöcken führen kann. Da aber nicht alle Betroffenen unter typischen Beschwerden leiden, ist die Zahl der Erkrankten nur schwer zu schätzen. Häufig wird eine Endometriose nur durch Zufall entdeckt.

Wie beziehungsweise warum es zu einer Endometriose kommt, ist trotz intensiver wissenschaftlicher Forschung bis heute nicht abschließend geklärt. Für Diagnostik und Behandlung sind Sie bei uns sehr gut aufgehoben.

Unser Behandlungsangebot

Eine individuell auf Sie abgestimmte Beratung und Behandlung ist sehr wichtig, vor allem weil eine Endometriose nach anfangs erfolgreicher Behandlung häufig wieder auftritt. Die Wahl der Therapie sowie das Therapieziel passen wir daher an Ihre Lebensumstände, Erwartungen und Ihr Krankheitsbild an.

  • Medikamentöse Behandlung: Diese kann sinnvoll sein, um Beschwerden zu vermindern oder ein Wiederauftreten zu vermeiden. Außerdem stehen Mittel zur Verfügung, die direkt auf die Endometrioseherde einwirken: So können verschiedene hormonelle Therapie-Strategien vorhandene Herde verkleinern und Neubildungen verhindern.
  • Operation: Handelt es sich um eine ausgeprägte Endometriose oder ist die Erkrankung Ursache von Unfruchtbarkeit, ist eine operative Therapie möglich. Hierbei versuchen wir, die Endometrioseherde mit verschiedenen Operationstechniken möglichst komplett zu entfernen. Meist können wir den Eingriff schonend minimalinvasiv durchführen.
  • Kombinationstherapie: Häufig werden Operation und medikamentöse Therapie gemeinsam beziehungsweise aufeinander abgestimmt eingesetzt, um den Behandlungserfolg zu verbessern.

Behandlung von Blasenschwäche und Senkungsbeschwerden

Die Blasenschwäche ist kein Einzelschicksal und auch kein Anzeichen von Altersschwäche. Sie ist eine Volkskrankheit, die in jedem Alter auftreten kann.

In unserer urogynäkologischen Sprechstunde des St Anna Krankenhauses können Sie gerne einen Termin zur weiteren Beratung mit uns vereinbaren.

 

Operative Therapie der Belastungsinkontinenz

  • Spannungsfreie suburethrale Schlingen (TVT, TOT)
  • Retropubische Operationen (Kolposuspension nach Burch, lateral Repair)

 

Therapie der Gebärmutter- und Scheidensenkung

  • Operative vaginale und abdominale Beckenbodenrekonstruktion
  • Vaginale Gebärmutterentfernung oder auf Wunsch Gebärmuttererhalt durch Uteropexie
  • Plastische Rekonstruktion der vorderen und hinteren Scheidewand (vordere und hintere Kolporrhaphie)
  • Scheidenstumpffixation: nach Amreich und Richter (vaginale OP) oder abdominale Sakrokolpopexie

Bei ausgedehnten Befunden und Wiederauftreten von Senkungszuständen (sog. Rezidiven): Beheben der Scheidensenkung durch moderne Netzsysteme

Diagnostik und Therapie von gynäkologischen Krebserkrankungen

Unser Team hat sich auf die operative gynäkologische Onkologie (Tumorentfernung) und plastisch-rekonstruktive Chirurgie (Wiederherstellung, Neuformung) spezialisiert. Wir bieten auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie ein umfassendes Spektrum aller Eingriffe insbesondere im Bereich der Eierstöcke (Ovar), der Gebärmutter (Uterus/Zervix), der Scheide (Vagina) und der äußeren Geschlechtsteile (Vulva) an.

Individuelle Therapie

Für die Therapie bösartiger Erkrankungen des weiblichen Genitales ist immer ein individuell auf die Patientin und ihre Diagnose abgestimmtes, leitlinienbasiertes Operationskonzept zur umfassenden Entfernung eines Tumors (Radikalität) ausschlaggebend. Wir nutzen dazu moderne operative Verfahren einschließlich minimal invasiver Techniken, Wächterlymphknotenentfernung, und Laserchirurgie.
Bei Eierstock- und Gebärmutterhalskrebs setzen wir darüber hinaus spezielle Techniken ein, die die empfindlichen Nerven im Beckenraum schonen und so die Funktion von Darm und Harnblase bewahren.

Plastisch-rekonstruktive Eingriffe unterstützen ebenfalls das Ziel der radikalen Tumorentfernung. Erst durch die Möglichkeit einer plastischen Rekonstruktion werden viele radikale operative Eingriffe überhaupt erst möglich. Weiterhin lässt sich damit das äußere Erscheinungsbild von Brust, Scheide oder Vulva natürlich wiederherstellen.

Die Markierung des Wächterlymphknotens ist in unserer Klinik ohne Strahlenbelastung mittels fluoreszierendem Farbstoff möglich.

Unser Ziel ist es, durch notwendige Radikalität und Effektivität die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Heilung unserer Patientinnen zu schaffen, dabei aber gleichzeitig Nebenwirkungen zu vermeiden und ein unversehrtes körperliches Erscheinungsbild zu bewahren.

Im Rahmen der interdisziplinären onkologischen Konferenz des St Anna Krankenhauses Duisburg erarbeiten alle erforderlichen Spezialisten gemeinsam eine optimale, individuelle Therapie für unsere Patientinnen.
Notwendige Medikamententherapien (z.B. Chemotherapie, Antikörper- oder Anti-Hormon-Therapie) sowie Strahlentherapien werden gemeinsam mit den jeweiligen Spezialisten koordiniert und durchgeführt.

Durch unsere Spezialisierung und langjährige Erfahrung erreichen wir eine optimale Vorbereitung, effiziente Operationen und eine ganzheitliche patientengerechte Betreuung. Gemeinsam mit Ihnen und Ihrer/Ihrem niedergelassenen Frauenärztin/arzt möchten wir ein starkes Team bilden, das Sie in den Mittelpunkt stellt.

Sekretariat

Interessieren Sie sich für eine Behandlung, haben Sie Fragen an uns oder möchten sich für eine Untersuchung in der Klinik für Gynäkologie anmelden?

Dann rufen Sie uns unter 0203 755-1241 an oder schreiben Sie uns.

Ihr Chefarzt

Dr. med. Martin Rüsch
Dr. med. Martin Rüsch Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe