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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Kniegelenkersatz in Duisburg

Kniegelenksendoprothetik im EndoProthetikZentrum

Die Kniegelenksarthrose ist eine der häufigsten orthopädischen Krankheiten, wodurch der Kniegelenksersatz mit ca. 175.000 Eingriffen im Jahr auch die zweithäufigste Gelenkersatz-Operation in Deutschland ist.

Grund für die häufigen operativen Eingriffe ist die durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen stark eingeschränkte Lebensqualität. Die Begleitsymptome der Kniegelenksarthrose können im Anfangsstadium mit Schmerzmedikamenten und Physiotherapie gelindert werden. Bestehen allerdings zusätzliche Probleme mit dem Meniskus oder schreitet der Verschleiß voran, reichen die konservativen Methoden nicht mehr aus. In einigen Fällen kann dann eine minimalinvasive arthroskopische Operation des Kniegelenks (Gelenkspiegelung) hilfreich sein. Spätestens bei einem stark ausgeprägten Verschleiß und zunehmender Fehlstellung der Beinachse ist die endoprothetische Versorgung des Kniegelenks die einzige Alternative.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie hat sich - als erstes zertifiziertes EndoProthetikZentrum in Duisburg – auf die Implantation eines neuen Kniegelenks sowie den Austausch von älteren verschließenden oder infizierten Kniegelenksprothesen spezialisiert.

Ambulante Vorstellung

Für Patienten mit Kniegelenksbeschwerden gibt es eine tägliche Sprechstunde (Terminvereinbarung orthopädische Sekretariat: 02066 291605). In dieser werden sie vom Chefarzt oder den Oberärzten ausführlich untersucht und zu ihrer Erkrankung und den Therapiemöglichkeiten beraten. Dabei wird gemeinsam eine individuelle Behandlung entwickelt, zu der auch individuelle Knieprothesenauswahl gehört. 

Implantate

In unserem Haus werden nur modernste Implantate verwendet. Als Standardprothese wird eine über viele Jahre getestete und bewerte Knieprothese der Firma Zimmer eingesetzt. Diese Prothese hat in den aktuellsten Studien den besten Bewegungsumfang erreicht und ist einer der Marktführer in dem Segment. Für Patienten mit Knochendefekte oder gelockerte ältere Knieprothesen haben wir Spezialprothesen mit Markraumverlängerung und Abstützung bis zur achsgeführten Kniegelenks-Endoprothese. Patienten mit einer Allergie können wir eine speziell beschichtete Prothese anbieten. Wie oben erwähnt wird die Auswahl der Prothese in einem persönlichen Gespräch mit dem Operateur getroffen.

Untersuchung und Operation Ihres Knies

Bei Bedarf einer Operation bekommen Sie zwei Termine mitgeteilt, einen Vorbereitungs-Termin sowie den Operationstermin. Bei der Vorbereitung werden die Standard-Untersuchungen, die vor einer Operation notwendig sind, durchgeführt. Dazu zählen Blutentnahme, Aufklärung und Anästhesie-Vorbereitung. Der stationäre Aufenthalt beträgt sieben bis zehn Tage nach der Operation, je nach Allgemeinzustand und Mobilisation des Patienten.

Die Kniegelenksersatz-Operation:

Bei allen Kniegelenksersatz-Operationen wenden unseren Operateuren eine muskelschonende Technik an. Dadurch sind in der Regel keine längeren Zeiten der Teilbelastung oder Entlastung des Beines notwendig. Die Operation dauert ca. eine Stunde und kann je nach Absprache zwischen Patient und Anästhesist in Vollnarkose oder Teilnarkose (Rückenmarksnarkose) durchgeführt werden. Nach der Operation kommen die Patienten für ein bis zwei Stunden auf die Aufwachstation und werden anschließend zurück auf die Normalstation gebracht. Für Patienten, die eine intensivere Überwachung benötigen, haben wir im Haus eine Intermediate Care Station sowie eine Intensivstation.

Nachbehandlung der Knie Endoprothese:

Aufgrund des muskelschonenden Zugangs sowie der wiederhergestellten Anatomie halten sich die Schmerzen nach der Operation in Grenzen, so dass die Patienten schon ab dem ersten postoperativen Tag mobilisiert werden. Das Ziel ist es bis zur Entlassung eine selbständige Mobilität zumindest auf Stationsebene zu erlangen. Dafür werden täglich physiotherapeutische Maßnahmen sowie ein intensives Training des Kniegelenks durchgeführt. Das Kniegelenk wird dabei auf speziellen Motorschiene intensiv bewegt, damit bis zur Entlassung eine Beugung von mindestens 90 Grad erreicht werden kann.

Nach der Entlassung erfolgt meistens ein dreiwöchiger Aufenthalt in einer ambulanten oder stationären Rehabilitationseinrichtung. Dort werden weitere rehabilitative Maßnahmen durchgeführt, um eine Normalisierung des Laufverhaltens zu erreichen. Wir empfehlen sechs Wochen nach der Operation eine Vorstellung zur klinischen Untersuchung in unserer Ambulanz oder bei Ihrem niedergelassenen Orthopäden. Das Endresultat wird in drei bis sechs Monaten nach der Operation erreicht.

Das Team der Orthopädie und Unfallchirurgie berät Sie gerne in allen Themen rund um die Knie-Endoprothetik und Wechseloperationen.

Termine

Termine für die Sprechstunde können unter 02066-291605 vereinbart werden.