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Malteser Kliniken Rhein-Ruhr

Bezirksverein der Kehlkopflosen e.V.

Der Verein steht Kehlkopferkrankten vor und nach der Operation unterstützend zur Seite und berät die Betroffenen und ihre Angehörigen im Umgang mit Ämtern, Krankenkassen, Versicherungen und Arbeitgebern.

Seit seiner Gründung im Jahre 1977 hat der Bezirksverein der Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten Duisburg e.V. sein Büro im Malteser Krankenhaus St. Anna. Engagierte ehrenamtliche Mitglieder beraten betroffene Patienten im Krankenhaus und stehen auch nach der Entlassung mit Rat und Tat zur Seite z.B. bei ganz praktischen Angelegenheiten wie der Beantragung eines Schwerbehindertenausweises. 
 
Kehlkopfkrebs: Eine Diagnose, die das Leben verändert
Kehlkopfkrebs zählt nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft zu den sechs häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Jährlich erkranken circa 3.300 Männer und 500 Frauen daran. Nach der Diagnose muss der Tumor in der Regel chirurgisch behandelt werden. Wenn eine Kehlkopfentfernung notwendig ist, bringt diese viele Veränderungen für den Patienten mit sich. Eine normale Atmung ist nicht mehr möglich und auch das Sprechen funktioniert nicht mehr. Bei einer Kehlkopfentfernung wird eine Öffnung im vorderen Teil des Halses gelegt, durch die der Betroffene atmen kann. Um auch ohne Kehlkopf sprechen zu können, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dennoch: Auch wenn Betroffene durch Bauchsprache, Stimmprothese oder eine Art Verstärker nach der Operation wieder mit ihrer Umwelt über Sprache kommunizieren können, bleibt die Operation ein tiefer Einschnitt in das gewohnte Leben. Die Angst davor kennen die Berater des Vereins aus eigener Erfahrung und können sie durch ihre Hilfestellung lindern.

Ihr Ansprechpartner

Frau Karin Dick 
Vorsitzende
Tel.: 02859 - 1564

Herr Heinz Sachs
Stellvertreter
Tel.: 0208 - 6099075